Förderung
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert empirische Bildungsforschung
- im Kontext der allgemeinen Forschungsförderung (z.B. Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL)),
- institutionell (z.B. Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)),
- im Rahmen der Ressortforschung sowie
- durch eine Projekt- und Programmförderung nach Art. 91b Abs. 2(neu) bzw. auch Art. 91b Abs. 1(neu) und
- indem es Rahmenbedingungen für die empirische Bildungsforschung strukturell verbessert sowie den internationalen Austausch und eine bessere interdisziplinäre Vernetzung fördert.
Das Rahmenprogramm verbindet diese unterschiedlichen Handlungsoptionen strategisch, um
- empirische Bildungsforschung in Deutschland insgesamt strukturell und damit langfristig zu stärken,
- ihre Internationalität und Interdisziplinarität weiter zu fördern und
- zugleich Erkenntnisse für die Reformprozesse im Bildungsbereich zu generieren.
Diesen zentralen Zielen dienen auch thematisch fokussierte Schwerpunktbildungen bei der Forschungsförderung. Die thematischen Schwerpunktsetzungen sollen
- Anreize auch für institutionelle Profil- und Schwerpunktbildung im Bereich der universitären und z.T. der außeruniversitären Forschung setzen,
- eine perspektivische Planungssicherheit für systematisches, nachhaltiges und langfristig angelegtes "Capacity Building" personeller und struktureller Art schaffen,
- die "empirische Wende" in der Politik und in der Wissenschaft stärken und
- die Einflussmöglichkeiten Deutschlands und deutscher empirischer Bildungsforscher/-innen auf prioritäre Themen sowie die Ausgestaltung internationaler Programme z.B. im Bereich der OECD und der EU vergrößern.
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