Rahmenprogramm des BMBF zur Förderung der empirischen Bildungsforschung

Verbundprojekt: Kurzzeitiges vs. langzeitiges Lernen auf dem Gebiet der Mathematik: Zerebrale Korrelate, Bereichsspezifik und Quellen individueller Unterschiede

Kurzzeitiges vs. langzeitiges Lernen auf dem Gebiet der Mathematik: Zerebrale Korrelate, Bereichsspezifik und Quellen individueller Unterschiede - Bildgebungs-Teil

Charité - Universitätsmedizin Berlin Leiterin: Dr. Isabell Wartenburger
Campus Charité Mitte FKZ: 01GJ0802
Klinik und Poliklinik für Neurologie Betrag: 126.843 EUR
Philippstr. 13, Haus 6 Laufzeit: 01.04.2008 - 31.03.2011
10115 Berlin

Es wird untersucht, wie sich kurzfristiges und langfristiges verstehendes Lernen auf die Plastizität des kognitiven Systems von mathematisch befähigten Schülern der Sekundarstufe im Vergleich zu einer nach Alter, Geschlecht, Schultyp und sozioökonomischem Hintergrund parallelisierten Kontrollgruppe auswirken. Verschieden komplexe kognitive Anforderungen (Inspektionszeit, geometrische/semantische Analogien, Terme, Zahlenreihen, Integral- und Differentialrechnung) werden experimentell mit behavioralen, psychophysiologischen (Pupillomotorik, Augenbewegungen) und neurowissenschaftlichen Methoden (fMRT) untersucht. Die Charité Berlin ist hierbei für den bildgebenden Teil zuständig. Ziel des Projektes ist die Untersuchung (1) zerebraler Korrelate mathematischen Denkens (2) kurz- und längerfristiger Lerneffekte (3) zerebraler Korrelate interindividueller Unterschiede sowie (4) Zusammenhänge zu psychometrischen Testscores. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Optimierung von Lehr- und Lernprozessen auf mathematischem Gebiet und der validen Identifikation mathematisch befähigter Schüler.

Kurzzeitiges vs. langzeitiges Lernen auf dem Gebiet der Mathematik: Zerebrale Korrelate, Bereichsspezifik und Quellen individueller Unterschiede - Psychologischer Teil

Humboldt-Universität zu Berlin Leiterin: Prof. Dr. Elke van der Meer
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät II FKZ: 01GJ0801
Institut für Psychologie Betrag: 197.309 EUR
Unter den Linden 6 Laufzeit: 01.04.2008 - 31.03.2011
10099 Berlin

Es wird untersucht, wie sich kurzfristiges und langfristiges verstehendes Lernen auf die Plastizität des kognitiven Systems von mathematisch befähigten Schülern der Sekundarstufe im Vergleich zu einer nach Alter, Geschlecht, Schultyp und sozioökonomischem Hintergrund parallelisierten Kontrollgruppe auswirken. Verschieden komplexe kognitive Anforderungen (Inspektionszeit, geometrische/semantische Analogien, Terme, Zahlenreihen, Integral- und Differentialrechnung) werden experimentell mit behavioralen, psychophysiologischen (Pupillomotorik, Augenbewegungen) und neurowissenschaftlichen Methoden (fMRT) untersucht. Zusätzlich werden mathematisches Interesse, Intelligenz, Konzentrationsvermögen, Arbeitsgedächtnis, Persönlichkeitseigenschaften und Motivation der Probanden erfasst. Ziel des Projektes ist die Untersuchung (1) zerebraler Korrelate mathematischen Denkens (2) kurz- und längerfristiger Lerneffekte (3) zerebraler Korrelate interindividueller Unterschiede sowie (4) Zusammenhänge zu psychometrischen Testscores. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Optimierung von Lehr- und Lernprozessen auf mathematischem Gebiet und der validen Identifikation mathematisch befähigter Schüler.