Intermezzi körperlicher Aktivität zur Steigerung des Lernens in der Schule: Welche Schülerinnen und Schüler profitieren davon?
| Westfälische Wilhelms-Universität Münster | Leiter: Prof. Dr. Stefan Knecht |
| Universitätsklinikum | FKZ: 01GJ0810 |
Klinik und Poliklinik für Neurologie |
Betrag: 458.329 EUR |
| Albert-Schweitzer-Str. 33 | Laufzeit: 01.05.2008 - 30.04.2011 |
| 48129 Münster | |
Obwohl körperliche Bewegung heutzutage allgemein positiv bewertet wird, sind kurzfristige Wirkungen auf das Lernen bisher wenig untermauert. Entsprechend existieren keine allgemeinen Vorgaben oder technischen Ausrüstungen an Schulen für regelmäßige intensive Bewegungsintermezzi. In diesem Projekt soll geklärt werden, (a) welche Schüler am stärksten von Bewegungsintermezzi profitieren und (b) wie effektiv regelmäßige Bewegungsintermezzi Schulleistungen verbessern. Es ist geplant, bei 300 Acht- und Neuntklässler von Gymnasien, körperlichen Aktivitätsgrad, Fitness, Geschlecht, schulische Leistungen, Aufmerksamkeitskontrolle u.a. als unabhängige Maße zu betrachten. In einem gekreuzten Design werden die Schüler an kurzen, intensiven Bewegungsintermezzi per Fahrradergometer und einer Ruhebedingung teilnehmen. Zu Untersuchungsbeginn und nach jeder Intervention werden assoziatives Lernen, Aufmerksamkeitsleistungen und Stimmung gemessen. Per multivariater Analyse werden dann die Schülergruppe identifiziert, welche von den Bewegungsintermezzi am meisten profitiert. Dadurch kann die Sport-Intervention in der Praxis zielgerichtet angewendet werden.
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Klinik und Poliklinik für Neurologie