Gießener Methoden-Werkstatt. Bildung, Gesellschaft, Kultur


Justus-Liebig-Universität Gießen

Institut für Schulpädagogik und Didaktik

Karl-Glöckner-Straße 21b

35394 Gießen

Projektleiter: Prof. Dr. Jochen Wissinger

Förderkennzeichen: 01JG1601

Laufzeit: 01.01.2016 bis 30.06.2016


Fundierte Kenntnisse der Methoden der empirischen Sozialforschung sind im interdisziplinären Feld der Bildungsforschung unerlässlich. Allerdings werden diese Kenntnisse dem wissenschaftlichen Nachwuchs an den Hochschulen in Deutschland häufig immer noch unzureichend vermittelt. Ziel der „Gießener Methoden-Werkstatt“ ist es daher, den Teilnehmenden die Möglichkeit zur Weiterbildung in einem breiten Spektrum methodischer Fragen zu geben.

Die Veranstaltung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen verschiedener Qualifikationsstufen, so dass sowohl Promovierende und Postdocs als auch leistungsstarke fortgeschrittene Studierende teilnehmen sollen. Insgesamt werden auf diese Weise rund 70 Personen erreicht. Sie werden in Vorträgen von ausgewiesenen Expertinnen und Experten in Konzepte und Methoden der Bildungsforschung eingeführt. In mehreren parallelen Workshops werden ausgewählte Forschungsmethoden vertieft behandelt. Ihre eigenen Arbeiten, die sich mit der gesamten thematischen Breite der Bildungsforschung befassen, können die Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen in Form einer Posterpräsentation vorstellen und diskutieren.

Ein besonderes Merkmal der Veranstaltung ist die Behandlung des Themas „Datenschutz und ethische Grundlagen in der qualitativen Forschung“ in einem eigens hierfür vorgesehenen Workshop. Auf diese Weise werden wichtige Grundlagen dafür geschaffen, dass die Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen auch angesichts der zu-nehmenden Zahl qualitativer Feldstudien im Bildungsbereich rechtssicher und in einer gesellschaftlich akzeptierten Weise ihre Forschungsprojekte durchführen können.