Methoden der Relationierung. Weiterentwicklungen qualitativer Bildungsforschung zu sozialer UngleichheitNeue Seite


Georg-August-Universität Göttingen

Sozialwissenschaftliche Fakultät

Institut für Erziehungswissenschaft

Waldweg 26

37073 Göttingen

Projektleiterin: Prof. Dr. Kerstin Rabenstein

Förderkennzeichen: 01JG1709

Laufzeit: 01.06.2017-31.12.2017


Soziale Ungleichheiten in unserer Gesellschaft spiegeln sich auch in Bildungsprozessen und in unserem Bildungssystem wider. Kinder und Jugendliche bringen unterschiedliche sozio-ökonomische Voraussetzungen aus ihrem Elternhaus mit, die maßgeblich über ihren Bildungserfolg mitentscheiden. Es besteht in der politischen Diskussion weitgehend Einigkeit, dass diese Effekte abgemildert werden müssen, damit Kinder und Jugendliche gleiche Bildungschancen bekommen.

Gleichzeitig sind zahlreiche Fragen in dieser Debatte noch unbeantwortet oder umstritten, etwa wie sich soziale Ungleichheit bestimmen lässt und welche Ausmaße sie annimmt. Auch die Frage, mit welchen Forschungsmethoden und -instrumenten diese Phänomene  am besten erfasst und erklärt werden, ist offen.

Deshalb sollen 25 Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus der Bildungsforschung zu diesen Themen weiterqualifiziert werden, um mithilfe ihrer laufenden und zukünftigen Forschungsarbeiten einen substantiellen Beitrag zur politischen und wissenschaftlichen Diskussion über soziale Ungleichheit leisten zu können.