Schreibförderung in der multilingualen Orientierungsstufe


Schreibförderung in der multilingualen Orientierungsstufe. Wirksamkeit profilierter Revisionsarrangements im Hinblick auf die Textproduktion von Schülerinnen und Schülern der 6. Jahrgangsstufe in den Erstsprachen Deutsch und Türkisch und in der Zweitsprache Deutsch (Verbundvorhaben)

Universität Bremen

Fachbereich 10

Sprach- und Literaturwissenschaften

Postfach 330440

28334 Bremen

Verbundkoordinatorin: Prof. Dr. Nicole Marx

Förderkennzeichen: 01 JM 1304 A

Förderbetrag: 223.082,40 EUR

Laufzeit: 01.10.2013 – 30.09.2016


Technische Universität Dortmund

Fakultät Kulturwissenschaften

Institut für deutsche Sprache und Literatur

Emil-Figge-Str. 50

44227 Dortmund

Projektleiter: Prof. Dr. Torsten Steinhoff

Förderkennzeichen: 01 JM 1304 B

Förderbetrag: 235.072,80 EUR

Laufzeit: 01.10.2013 – 30.09.2016


Ausgehend von Erkenntnissen der Mehrsprachigkeits- und Schreibforschung soll in einer kontrollierten empirischen Interventionsstudie der Frage nachgegangen werden, wie unterschiedlich profilierte Überarbeitungsarrangements im Fach Deutsch die Schreibfähigkeiten von Schülerinnen und Schülern im Deutsch- und Herkunftssprachenunterricht der Orientierungsstufe in Gymnasien, Gesamtschulen und Oberschulen fördern können.

Profilierte Überarbeitungsarrangements sind unterschiedlich konturierte schreibdidaktische Verfahren zur Revision von Texten. Sie beziehen sich auf das Weltwissen (Hilfen zum Thema), das Schemawissen (Hilfen zum Text) und/oder das Ausdruckswissen (Hilfen zur Sprache). Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zur Wirksamkeit verschiedener Arrangements für die multilinguale Schulpraxis zu erbringen und im Zuge dessen die Aufmerksamkeit für die Bedeutung einer Kooperation von Deutsch- und Herkunftssprachenunterricht zu schärfen.

Versuchspersonen sind etwa 400 Schülerinnen und Schüler mit Deutsch und anderen Familiensprachen im Regelunterricht der 6. Klasse in Dortmund und Bremen. Eine Untergruppe bilden Schülerinnen und Schüler mit Türkisch als Erstsprache im Herkunftssprachenunterricht Türkisch.

Im Dortmunder Vorhaben liegt der Schwerpunkt im Bereich der allgemeinen Schreibforschung sowie den Ergebnissen im regulären Deutschunterricht an Gymnasien und Gesamtschulen, im Bremer Vorhaben im Bereich bilingualer Schreibforschung sowie den Resultaten im Herkunftssprachenunterricht Türkisch an Gymnasien und Oberschulen.