Tagungsreihe „Sprachliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft“


Wie kommen Forschungsergebnisse in die Praxis? Voraussetzungen, Herausforderungen und Beispiele im Kontext dieser Frage diskutierten vierzig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Tagung „Sprachliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft“ im Frühjahr in Köln.

Zur dritten gemeinsamen Tagung luden Prof. Michael Becker-Mrotzek vom Trägerkonsortium der Bund-Länder-Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) und Prof. Ingrid Gogolin von der Koordinierungsstelle des Forschungsschwerpunkts „Sprachliche Bildung und Mehrsprachigkeit“ nach Schloss Wahn bei Köln ein. Die Fragestellungen der Tagung reichten dabei von „Blended-Learning als Transferpotenzial für wissenschaftliches Wissen in die Lehrerfortbildung“ über „Schulentwicklung in Zeiten der Neuzuwanderung“ bis zu Fragen von „Lehrmitteln als Transfermedium“. Ins Leben gerufen wurde die Tagungsreihe vom BMBF, um die Bemühungen zum Thema „Sprachliche Bildung“, die das Ministerium in verschiedenen Initiativen fördert, zu vernetzen. Die Ergebnisse der bisherigen Tagungen wollen die Organisatoren 2019 unter dem Arbeitstitel „Grundzüge einer Theorie der sprachlichen Bildung in der mehrsprachigen Gesellschaft“ veröffentlichen.