Verbundvorhaben - Bedingungen gelingender Lernortkooperationen im Kontext der Digitalisierung in der beruflichen Bildung (LoK-DiBB)


F-BB Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gemeinnützige GmbH

Rollnerstr. 14

90408 Nürnberg

Verbundkoordinator: Dr. Matthias Kohl

Förderkennzeichen: 01JD1806A

Förderbetrag: 360.131,70 €

Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2021


Hochschule der Bundesagentur für Arbeit

Seckenheimer Landstr. 16

68163 Mannheim

Projektleiter: Prof. Dr. Thomas Freiling

Förderkennzeichen: 01JD1806B

Förderbetrag: 286.934,30 €

Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2021


Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

76128 Karlsruhe

Projektleiter: Prof. Dr. Martin Fischer

Förderkennzeichen: 01JD1806C

Förderbetrag: 307.372,82 €

Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2021


Wie erfolgreich und leistungsfähig das duale Ausbildungssystem ist, hängt maßgeblich davon ab, wie gut Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe miteinander kooperieren. Die bisherige Forschung zu Lernortkooperationen zeigt nicht nur, dass es wichtig ist, überbetriebliche Ausbildungsstätten mit in die Aufgabenbereiche der Lernortkooperationen zu integrieren. Die Forschungsergebnisse zeigen auch, dass die Lernortkooperationen die Erwartungen von Auszubildenden und Ausbildungsbetrieben seit Jahren nicht erfüllen können.

Hier setzt das Verbundprojekt an und erforscht, wie Lernortkooperationen, kurz LoK, in der gewerblich-technischen dualen Berufsausbildung besser gelingen können. Forschungsleitend ist für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei die Frage, welches Gestaltungspotenzial die Digitalisierung für die Berufsbildung hat. Ein wichtiges Ergebnis des Forschungsvorhabens ist ein Transfermodell, das den unterschiedlichen beteiligten Akteuren und Institutionen konkrete und erprobte Vorgehensweisen und Umsetzungsempfehlungen für gelingende LoK an die Hand gibt.

Das erprobte Transfermodell des Forschungsvorhabens soll Unternehmen dabei unterstützen, arbeitsplatznahe, digitale Lernsettings aufzubauen und zu nutzen. Auszubildende und ausbildende Betriebe sowie überbetriebliche Ausbildungsstätten können so von einer zukunftsfähigeren LoK profitieren. Dies trägt langfristig dazu bei, dass das duale System leistungsfähiger wird.