Verbundvorhaben: 24/7 – Pädagogik – digital: Gelingende Digitalisierung in Heimen und Internaten


Universität Hildesheim

Fachbereich I - Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Institut für Sozial- und Organisationspädagogik

Universitätsplatz 1

31141 Hildesheim

Verbundkoordinator: Prof. Dr. Wolfgang Schröer

Förderkennzeichen: 01JD1809A

Förderbetrag: 264.630,34 €

Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2021


Technische Hochschule Köln

Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften (F01)

Institut für Medienforschung und Medienpädagogik (IMM)

Ubierring 48

50678 Köln

Projektleiterin: Prof. Dr. Angela Tillmann und Prof. Dr. Julia Zinsmeister

Förderkennzeichen: 01JD1809B

Förderbetrag: 306.821,34 €

Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2021


Digitale Medien sind ein fester Bestandteil im Alltag junger Menschen. Sie ermöglichen ihnen soziale Teilhabe und eröffnen gleichzeitig neue Lern- und Bildungsoptionen. In Heimen und Internaten, in denen Kinder und Jugendliche bis zu 24 Stunden pro Tag an sieben Tagen der Woche untergebracht sind (24/7-Bildungsinstitutionen), ist der Zugang zu digitalen Medien und die Möglichkeit, Kompetenzen im Umgang mit ihnen zu erwerben, allerdings noch erschwert. Für eine erfolgreiche Medienbildung ist die gelingende Digitalisierung in allen Bildungsbereichen aber hoch relevant.

Das Verbundprojekt der Universität Hildesheim und der Technischen Hochschule Köln will erforschen, wie es gelingen kann, digitale Medien an 24/7-Bildunsinstitutionen zu integrieren und ebenso eine nachhaltige Förderung von Medienbildung zu ermöglichen. Das interdisziplinäre Forschungsteam entwickelt aus Perspektive der Mediensozialisationsforschung, der Organisationsforschung und des Medienrechts die Bedingungen für ein Handlungskonzept zur Medienbildung. Im Mittelpunkt steht dabei das Spannungsverhältnis von Ermöglichung, Förderung und Schutz, das Heime und Internate im Besonderen betrifft.

Das Projekt liefert wichtige Erkenntnisse über den subjektiven Medienalltag von Kindern in 24/7-Bildungsinstitutionen, über Veränderungen in Bildungs- und Erziehungspartnerschaften sowie über den rechtlichen Handlungsrahmen im Bereich der Medienbildung in den Einrichtungen. In enger Kooperation mit den teilnehmenden Einrichtungen legen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler so die Grundlagen für konkrete Handlungsempfehlungen an die Praxis. Das Projekt trägt damit zu einer gelingenden Digitalisierung in oftmals nur am Rande berücksichtigten Einrichtungen bei.