Verbundvorhaben: Segregation und Trägerschaft (SET). Eine quantitativ-qualitative Studie zur Untersuchung von sozialer und ethnischer Entmischung in Kitas


Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Philosophische Fakultät III

Institut für Pädagogik

Franckeplatz 1

06110 Halle (Saale)

Verbundkoordinatorin: Prof. Dr. Johanna Mierendorff

Förderkennzeichen: 01NV1809A

Förderbetrag: 181.983,66 €

Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2021


Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Fakultät Wirtschaft & Soziales

Department Soziale Arbeit

Alexanderstraße 1

20099 Hamburg

Projektleiterin: Prof. Dr. Nina Hogrebe

Förderkennzeichen: 01NV1809B

Förderbetrag: 196.033,26 €

Laufzeit: 01.01.2019 bis 31.12.2021


Eine mögliche soziale und ethnische Trennung der Kinder in unterschiedlichen Kindertageseinrichtungen steht einem inklusiven Verständnis frühkindlicher Bildung entgegen. Bislang existiert jedoch kaum Forschung, die die Rolle der Trägerorganisationen im Kontext sozial und ethnisch heterogenen Sozialräumen betrachtet.
 
Das Verbundprojekt „Segregation und Trägerschaft (SET). Eine quantitativ-qualitative Studie zur Untersuchung von sozialer und ethnischer Entmischung in Kitas“ der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg untersucht, ob und wenn ja, welchen Zusammenhang es zwischen den sozialen und ethnischen Merkmalen der Kinder und der Trägerschaft der Kindertageseinrichtungen gibt. Dafür analysieren die Forschenden beispielsweise anhand des Nationalen Bildungspanels, wie sich Kinder aus unterschiedlichen Familien auf Kindertagesstätten verschiedener Träger verteilen. Außerdem beleuchten sie anhand von Interviews, wie die Kinder für die jeweilige Kindertagesstätten ausgewählt werden.
 
Ziel des Projekts ist es, nationale, regionale und lokale Trägerlandschaften und administrative Strukturen zu beschreiben. Gleichzeitig wird der bislang kaum bekannte Zusammenhang zwischen der sozialen und ethnischen Herkunft und der besuchten Kindertagesstätte beleuchtet. Die Ergebnisse sind entscheidend, um Handlungsempfehlungen abzuleiten und inklusive Kindertagesstätten in Deutschland zu gestalten.