Zielsetzungen


Mit dem Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung werden folgende Zielsetzungen verfolgt:

1. Erkenntnisse vertiefen und in neuen Feldern gewinnen – Wissensbasis für Bildungspraxis und Bildungspolitik stärken

Die geförderten Forschungsprojekte betrachten alle Bildungsetappen und -prozesse über die gesamte Bildungsbiografie des Einzelnen. Sie knüpfen an die bisherigen Forschung an und führen sie weiter. Und betreten darüber hinaus neue Felder, die sich aus aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen sowie Problemlagen ergeben.

2. Kooperation von Forschung und Praxis befördern

Akteure der Bildungspraxis, Verantwortliche aus Bildungspolitik und -administration sowie zivilgesellschaftliche Akteure arbeiten mit daran, relevante Problemstellungen zu identifizieren und eine angemessene Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis zu realisieren. Auf diese Weise soll das wissenschaftlich fundierte Handlungs- und Veränderungswissen noch besser in der Praxis ankommen.

3. Innovationen zur Verbesserung des Bildungswesens durch Forschung voranbringen

Auf der einen Seite ist es wichtig, aus bildungspolitischer Sicht Bewährtes zu identifizieren und Best-Practice-Lösungen in die Breite zu tragen. Auf der anderen Seite gelingt Fortschritt aber auch nur dann, wenn neue Wege eingeschlagen werden: Die Forschenden im Rahmenprogramm betrachten deshalb Fragen danach, wie Bildungsprozesse und deren Rahmenbedingungen verbessert werden können, sowohl aus forschungs- als auch aus bildungspraktischer Sicht.

4. Exzellente Bildungsforschung strukturell weiter ausbauen

Die geförderte grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung soll hohen Qualitätskriterien an wissenschaftliches Arbeiten genügen, national und international sichtbar sein und an den aktuellen Forschungsstand anschließen. Deshalb ist die Strukturentwicklung in der Bildungsforschung – insbesondere in den Bereichen Datennachnutzung und Nachwuchsförderung – ein wichtiges Ziel im Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung.