Verbundprojekt: Berufspraktische Bildungsprozesse im Recht- und Lehramtsreferendariat sowie der Medizin unter Nutzung digitaler Medien (BRIDGE)


Johannes Gutenberg-Universität Mainz

FB 03 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik

55099 Mainz

Verbundkoordinatorin: Prof. Dr. Olga Zlatkin-Troitschanskaia

Förderkennzeichen: 01JD1906A

Förderbetrag: 529.002,05€

Laufzeit: 01.07.2020 bis 30.06.2023


Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main

FB 12 Informatik und Mathematik

Robert-Mayer-Str. 10

60325 Frankfurt am Main

Projektleiter: Prof. Dr. Alexander Mehler

Förderkennzeichen: 01JD1906B

Förderbetrag: 230.723,14€

Laufzeit: 01.07.2020 bis 30.06.2023


Die Nutzung von Onlinemedien steigt in allen Bildungsbereichen zunehmend an. Auch für den Berufseinstieg nutzen Lernende immer häufiger online verfügbare Medien. Ob sich das Nutzungsverhalten je nach Beruf unterscheidet und ob es berufsspezifische Unterschiede gibt, ist bislang nicht erforscht. Hier setzt das Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt an.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen, wie Berufseinsteigende der Medizin im Praktischen Jahr, Lehramts- sowie Rechtsreferendarinnen und -referendare online verfügbare Medien nutzen. Hierbei vergleicht das interdisziplinäre Team die generelle mit der berufsspezifischen Nutzung von Onlinemedien anhand einer repräsentativen Stichprobe im Längsschnitt. Mithilfe von innovativen Ansätzen aus der Computerlinguistik und aus dem Bereich der Learning Analytics werden Online-Trainings entwickelt und die Lernprozesse der Probanden untersucht. Um die Daten multiperspektivisch zu interpretieren, wird eng mit der Praxis zusammengearbeitet.

Die repräsentative und methodenintegrative Studie liefert wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einfluss und zur digitalen Förderbarkeit der berufsbezogenen Mediennutzung in der Berufspraxis. Außerdem sind Ergebnisse zu erwarten, die zur Gestaltung der Verbindung von formalen und non-formalen Lerngelegenheiten genutzt werden können. Praxispartner, wie zum Beispiel Ausbildnerinnen und Ausbildner, können die entwickelten adaptiven Trainingskonzepte praktisch anwenden und nutzen.