Verbundprojekt: Wirkfaktoren und Good Practice bei der Gestaltung hybrider Lernräume (HybridLR)


TH Köln Campus Gummersbach

Fakultät für Informatik und Ingenieurswissenschaften

51643 Gummersbach

Verbundkoordinator: Prof. Dr. Christian Kohls

Förderkennzeichen: 01JD2002A

Förderbetrag: 545.678,07 €

Laufzeit: 01.09.2020 bis 31.08.2023


Stiftung Medien in der Bildung - Leibniz-Institut für Wissensmedien

72076 Tübingen

Projektleiterin: Dr. Anne Thillosen

Förderkennzeichen: 01JD2002B

Förderbetrag: 559.010,22 €

Laufzeit: 01.09.2020 bis 31.08.2023


Viele Hochschuldozierende unterschiedlichster Fächer ergänzen ihre analogen Lehrveranstaltungen mit digitalen Lernplattformen. Studierende tauschen sich über digitale Medien zu Seminarinhalten aus oder arbeiten gemeinsam mit spezieller Software an Aufgabenstellungen. Soll die im Seminarraum oder Labor begonnene Zusammenarbeit aber virtuell weitergeführt werden, stoßen Dozierende wie Studierende aufgrund fehlender Konzepte immer wieder an Grenzen. Eine Lösung dafür bieten hybride Lernräume. Damit lassen sich analoge und virtuelle Lernumgebungen im Hinblick auf kreatives Arbeiten und gemeinsames Entwickeln von Lösungen und Konzepten nahtlos miteinander verknüpfen.

Hier setzt das Verbundprojekt an, sammelt und entwickelt Gestaltungsansätze für hybride Lernräume und zeigt Dozierenden, wie sie diese einsetzen können. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Hochschule Köln und des Leibniz-Instituts für Wissensmedien in Tübingen erforschen, wie hybride Lernräume aussehen müssen, damit Studierende möglichst gut lernen können. Dazu generalisieren die Forschenden Beispiele gelungener Praxis und erproben, entwickeln und evaluieren neue innovative Gestaltungsansätze. Sie bereiten diese Ansätze praxisnah auf und stellen sie frei zur Verfügung. Außerdem untersuchen sie, wie hybride Lernräume wirken und wie das Wissen zur Gestaltung dieser Räume effektiv an Dozierende vermittelt werden kann.

Aus den Ergebnissen des Forschungs- und Entwicklungsprojekts wird ein strategischer Baukasten für die digitale Hochschullehre erstellt und veröffentlicht. Hochschulen können sich über die Voraussetzungen zur Gestaltung hybrider Lehrformate informieren und Dozierende die erprobten Muster nutzen, um analoge und virtuelle Anteile ihrer Lehrveranstaltungen lernförderlich miteinander zu verzahnen.