Verbundprojekt: Förderorientierte Diagnostik im inklusiven mathematischen Anfangsunterricht (Födima)


Technische Universität Dortmund

Fakultät für Mathematik

Institut für Entwicklung und Erforschung des Mathematikunterrichts

Vogelpothsweg 87

44227 Dortmund

Verbundkoordinator: Prof. Dr. Marcus Nührenbörger

Förderkennzeichen: 01NV2102A

Förderbetrag: 1.071.868,95 €

Laufzeit: 01.05.2021 bis 30.04.2026


Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Fachbereich 7 - Psychologie und Sportwissenschaft

Institut für Psychologie in Bildung und Erziehung

Fliednerstr. 21

48149 Münster

Projektleiter: Dr. Elmar Souvignier

Förderkennzeichen: 01NV2102B

Förderbetrag: 395.661,56 €

Laufzeit: 01.05.2021 bis 30.04.2026


Um zu den individuellen Lernvoraussetzungen von Schülerinnen und Schülern passende, fachdidaktisch begründete Unterrichtsangebote zu machen, ist eine systematische diagnostische Begleitung der Lernprozesse notwendig. In dem gestaltungsorientierten Forschungsprojekt erarbeiten die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Fortbildungsmodule für einen förderorientierten, diagnostisch fundierten inklusiven mathematischen Anfangsunterricht. Dazu verbinden die Forschenden pädagogisch-psychologische und sonderpädagogische Ansätze mit mathematikdidaktischen Erkenntnissen. Ziel des Projekts ist es, Praxispartnerinnen und -partner dazu zu befähigen, förderbezogene Diagnostik in inklusiven Klassen erfolgreich zu nutzen.

Das Projekt gliedert sich in drei zentrale Phasen:

In der ersten Phase lernen die Lehrkräfte, Förderaktivitäten zu entwickeln und vorbereitete Diagnose- und Förderaufgaben einzusetzen. In der zweiten Projektphase überarbeiten die Forschenden die Fortbildungsmodule auf Basis der vorliegenden Ergebnisse aus Phase I. Ziel ist dabei, ein Qualifizierungsprogramm für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zur förderorientierten Diagnostik im inklusiven mathematischen Anfangsunterricht zu entwickeln. In der dritten Projektphase führen qualifizierte Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die Fortbildungsreihe durch. Die Qualifizierungsmaßnahmen für Lehrkräfte und Fortbildende werden evaluiert. Hierbei erfassen die Forschenden die Effekte auf der Ebene der teilnehmenden Lehrkräfte wie auch der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Qualifizierungsprozess selbst und beim Transfer in die Schulpraxis. Diagnostische Informationen für Förderentscheidungen im Mathematikunterricht können so von Lehrkräften besser genutzt und Schülerinnen und Schüler entsprechend unterstützt werden.