Verbundprojekt: Förderbezogene Diagnostik zur Gestaltung inklusiver, binnendifferenzierter, adaptiver Unterrichtssettings für die Primarstufe, Sekundarstufe I und Berufsfachschule (DiaGU


Pädagogische Hochschule Heidelberg

Institut für Erziehungswissenschaft (IfE)

Keplerstr. 87

69120 Heidelberg

Verbundkoordinatorin: Prof.‘in Dr. Silvia Greiten

Förderkennzeichen: 01NV2111A

Förderbetrag: 413.105,56 €

Laufzeit: 01.08.2021 bis 31.07.2024


Hochschule Fulda

Fachbereich Pflege und Gesundheit

Leipziger Str. 123

36037 Fulda

Projektleiterin: Prof.‘in Dr. Silke Trumpa

Förderkennzeichen: 01NV2111B

Förderbetrag: 222.327,70 €

Laufzeit: 01.08.2021 bis 31.07.2024


Universität Osnabrück

Fachbereich Erziehungs- und Kulturwissenschaften

Abteilung Schulpädagogik

Heger-Tor-Wall 9

49069 Osnabrück

Projektleiter: Jun.-Prof. Dr. Marcel Veber

Förderkennzeichen: 01NV2111C

Förderbetrag: 210.939,45 €

Laufzeit: 01.08.2021 bis 31.07.2024


Inklusiver Unterricht sollte flächendeckend an allen Schulen stattfinden, um allen Lernenden die Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen. Lehrpersonen stehen dabei in der Verantwortung, Unterricht so zu gestalten, dass er dem Lehrplan entspricht und alle Schülerinnen und Schüler bestmöglich lernen können. Lehr-Lernprozesse müssen so gestaltet sein, dass es gelingt, eine förderbezogene Diagnostik und die individuelle Förderung einzelner Lernender besser zu planen und durchzuführen. Hierfür brauchen Lehrpersonen entsprechende Kompetenzen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Verbundprojekts DiaGU gehen daher der Frage nach, wie Lehrkräfte inklusiven Unterricht besser gestalten und die entsprechenden Kompetenzen dafür weiterentwickeln können. Ebenso untersuchen die Projektbeteiligten Instrumente und Settings, die sich für eine praxistaugliche Unterrichtsdiagnostik in Grundschulen, Sekundarstufen und Berufsfachschulen eignen. Die Lehrkräfte dieser Projektschulen erproben die geplanten Unterrichtsreihen mit den Inhalten aus Planungsgesprächen, schulinternen Workshops und schulformabhängigen Tagungen und Coachings zur Unterrichtsplanung und werten diese anschließend aus.
In die Datenerhebung fließen sowohl die Rückmeldungen von Schülerinnen und Schülern mit ein, wie auch das Feedback durch Unterrichtsbeobachtungen des Projektteams. Die Ergebnisse münden in die Planung weiterer Unterrichtsreihen und abschließend in eine Lehrkräftefortbildung und Handreichung. Lehrkräfte können so ihre Unterrichtsplanung und diagnostischen Kompetenzen sowie die Lernsituationen im Unterricht kontinuierlich verbessern.