Verbundprojekt: Digitale alltagsintegrierte Förderdiagnostik - Lesen in der inklusiven Bildung (DaF-L)


Europa-Universität Flensburg Institut für Sonderpädagogik

Abt. Sonderpädagogische Psychologie

Postfach 29 54

24920 Flensburg

Verbundkoordinatorin: Prof.‘in Dr. Kirsten Diehl

Förderkennzeichen: 01NV2116A

Förderbetrag: 223.430,96 €

Laufzeit: 01.09.2021 bis 31.08.2024


Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Technische Fakultät

Institut für Informatik

Christian-Albrechts-Platz 4

24098 Kiel

Projektleiter: Prof. Dr. Andreas Mühling

Förderkennzeichen: 01NV2116B

Förderbetrag: 199.425,63 €

Laufzeit: 01.09.2021 bis 31.08.2024


Universität Leipzig

Erziehungswissenschaftliche Fakultät

Institut für Pädagogik und Didaktik im Elementar- und Primarbereich

Marschnerstr. 31

04109 Leipzig

Projektleiterin: Prof‘in Dr. Katrin Liebers

Förderkennzeichen: 01NV2116C

Förderbetrag: 209.470,29 €

Laufzeit: 01.09.2021 bis 31.08.2024


Universität Regensburg

Fakultät für Humanwissenschaften

Institut für Bildungswissenschaft

Universitätsstraße 31

93040 Regensburg

Projektleiter: Prof. Dr. Markus Gebhardt

Förderkennzeichen: 01NV2116D

Förderbetrag: 233.651,51 €

Laufzeit: 01.09.2021 bis 31.08.2024


Viele Schülerinnen und Schüler haben in der Grundschule erhebliche Probleme mit dem Lesen. Daher ist es wichtig, dass Lehrende an Regelschulen wie auch Sonderpädagoginnen und -pädagogen Leseschwierigkeiten alltagsintegriert und früh erkennen. Nur wenn es eine lernprozessbegleitende Lesediagnostik im inklusiven Unterricht gibt, können Schülerinnen und Schüler mit Leseschwierigkeiten auch erfolgreich lernen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projekts „DaF-L“ wollen daher gemeinsam mit erfahrenen Lehrkräften ein anpassungsfähiges, digitales, kompetenzorientiertes Lesescreening und darauf abgestimmte Fördereinheiten auf der Onlineplattform „Levumi“ als Open Educational Resources (OER) bereitstellen. Durch die kurzen, leicht handhabbaren Messverfahren auf „Levumi“ erhalten die Lehrkräfte ohne großen Aufwand einen Einblick in die Lese-Lernverläufe ihrer Schülerinnen und Schüler in den Klassenstufen 1 und 2. Mithilfe des neuen Lesescreenings können die Lehrkräfte ein weiteres, innovatives Verfahren mit darauf abgestimmten und überprüften Förderbausteinen für die 3. Klassenstufe nutzen.

Das Lesescreening umfasst fünf Bereiche, beispielsweise Worterkennung und phonologische Informationsverarbeitung, und wird im Projekt erprobt und psychometrisch überprüft. Darauf abgestimmt entwickeln die Forschenden Lesetexte auf drei Niveaustufen für den inklusiven Unterricht und überprüfen diese im Kontrollgruppendesign auf ihre Wirksamkeit. Lehrkräfte können so in heterogenen Klassen Kinder mit Leseschwierigkeiten einfach und schnell identifizieren und deren Leseentwicklung gezielt fördern.