Verbundprojekt: Sprachbildungsprozesse in inklusiven Klassen im Lernverlauf diagnostizieren und unterstützen (SikLedu)


Universität Koblenz-Landau - Campus Koblenz

Fachbereich 1 Bildungswissenschaften

Institut für Grundschulpädagogik

Universitätsstr. 1

56070 Koblenz

Verbundkoordinator: Jun.-Prof. Markus Linnemann

Förderkennzeichen: 01NV2114A

Förderbetrag: 309.612,35 €

Laufzeit: 01.10.2021 bis 30.09.2024


Pädagogische Hochschule Freiburg

Fakultät für Kulturwissenschaften

Institut für deutsche Sprache und Literatur

Kunzenweg 21

79117 Freiburg

Projektleiterin: Prof.‘in Dr. Gabriele Kniffka

Förderkennzeichen: 01NV2114B

Förderbetrag: 256.768,67 €

Laufzeit: 01.10.2021 bis 30.09.2024


Universität Potsdam

Humanwissenschaftliche Fakultät

Department Inklusionspädagogik - Schwerpunkt Forschungsmethoden und Diagnostik

Karl-Liebknecht-Str. 24-25

14476 Potsdam

Projektleiter: Prof. Dr. Jürgen Wilbert

Förderkennzeichen: 01NV2114C

Förderbetrag: 34.381,20 €

Laufzeit: 01.10.2021 bis 30.09.2024


Sprachliche Kompetenzen zu entwickeln gehört zu den Schlüsselelementen schulischer Bildung für Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Lehrkräfte müssen daher Sprachentwicklungsprozesse systematisch und alltagsintegriert anregen und begleiten. Durch die Diagnose von Sprachkompetenzen, können Lehrkräfte ihren Unterricht sprachfördernd gestalten. Eine zentrale Fragestellung ist dabei, wie es gelingen kann, Diagnoseinstrumente so zu konzipieren, dass Lehrkräfte konkrete Handlungsempfehlungen für eine inklusive, unterrichtsintegrierte sprachliche Förderung daraus ableiten und in die Praxis umsetzen können.

Hier setzt das interdisziplinäre Verbundprojekt „SiKLedu“ an und erforscht, wie man sprachliche Bildung im inklusiven Unterricht systematisch organisieren kann. Das Teilprojekt „Diagnostik“ erstellt und evaluiert entsprechende Diagnoseinstrumente, um sprachliche Kompetenzen im Lernverlauf zu erfassen. Diese setzen Lehrkräfte dann über einen Zeitraum von sechs Monaten im Unterricht der Klassenstufen drei bis sechs an teilnehmenden Schulen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg ein. Im Teilprojekt „Unterstützung“ erstellen die Forschenden darauf aufbauend und in enger Zusammenarbeit mit den Lehrkräften Unterstützungsmöglichkeiten, die als Grundlage für pädagogisches Handeln dienen sollen. Diese werden in der zweiten Projektphase im Unterricht eingesetzt und evaluiert. Das Teilprojekt „Methodik“ erstellt softwarebasierte Auswertungsroutinen für die Diagnoseinstrumente und unterstützt damit die Rückmeldung der diagnostischen Information an die Lehrkräfte.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in engem Austausch mit den Lehrkräften, um die Voraussetzungen guter Diagnostik und Erfolge gezielter Unterstützung genauer bestimmen zu können. Entstandene Materialien und Unterstützungstools finden mithilfe von Handreichungen und Fortbildungsangeboten ihren Weg in die schulische Praxis.