Verbundprojekt: Dynamisches Testen als Perspektive für förderdiagnostische Prozesse in der Schule (DYNAMIK)


Leibniz Universität Hannover

Philosophische Fakultät

Institut für Sonderpädagogik

Schlosswerder Str. 1

30159 Hannover

Verbundkoordinator: Prof. Dr. Moritz Börnert-Ringleb

Förderkennzeichen: 01NV2120A

Förderbetrag: 219.055,41 €

Laufzeit: 01.11.2021 bis 31.10.2024


Universität Potsdam

Philosophische Fakultät

Institut für Sonderpädagogik

Schlosswerder Str. 1

30159 Hannover

Projektleiter: Prof. Dr. Jürgen Wilbert

Förderkennzeichen: 01NV2120A

Förderbetrag: 219.055,41 €

Laufzeit: 01.11.2021 bis 31.10.2024


Universität Hildesheim

Fachbereich I - Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Institut für Psychologie

Universitätsplatz 1

31141 Hildesheim

Verbundkoordinatorin: Prof.‘in Dr. Claudia Mähler

Förderkennzeichen: 01NV2120C

Förderbetrag: 215.655,66 €

Laufzeit: 01.11.2021 bis 30.09.2024


Nur wenn es gelingt, die aktuellen Fähigkeiten von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarfen präzise zu messen, ist es auch möglich, sie individuell zu unterstützen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Diagnoseverfahren ermöglicht das dynamische Testen Leistungserfassung und Förderung stärker miteinander zu verbinden. Lehrkräfte können so die Problemlöseprozesse und Lernpotentiale von Kindern genauer in den Blick nehmen. Hier setzt das Verbundprojekt „DYNAMIK“ an und erforscht, wie es gelingen kann, dynamische Testverfahren in der individuellen Förderung beim Rechnenlernen in der Grundschule einzusetzen. Dazu wird eine Fortbildung entwickelt, durch die Grundschullehrkräfte lernen, wie sie dynamische Testverfahren benutzen können, um individualisierte Förderempfehlungen auf Grundlage selbst erfasster Informationen zu erstellen. Zudem wird die Wirksamkeit der Fortbildung überprüft. Dabei interessiert die Forschenden insbesondere, ob die Qualität der individualisierten Förderempfehlungen von Eigenschaften der Lehrkräfte (wie beispielsweise die Einstellung zu Leistungsmessungen) abhängt. Ferner untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welchen Einfluss die Lernausgangslage und die kognitiven Voraussetzungen der Lernenden auf die Qualität der Förderempfehlung hat. Das Verbundprojekt trägt somit dazu bei, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie Lehrkräfte Grundschulkinder mit und ohne sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf durch dynamische Testverfahren fördern können. Gleichzeitig werden Lehrkräfte dahingehend qualifiziert, individualisierte Förderempfehlungen im Bereich grundlegender mathematischer Kompetenzen auszusprechen.