• Studentin - neues Rahmenprogramm

    Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung

    Bildung entscheidet maßgeblich über die Chancen des Einzelnen auf gesellschaftliche Teilhabe und die Entwicklung der individuellen Potenziale. Bildungsforschung schafft Wissensgrundlagen für rationale Entscheidungen in Bildungspolitik und Bildungspraxis, um allen Menschen eine gute Bildung zu ermöglichen. Deshalb hat das BMBF das Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung aufgelegt, das sich aktuellen Herausforderungen im Bildungswesen annimmt.

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Teilnehmende bei einer Tagung

Save the date: BMBF-Bildungsforschungstagung 2021

Die nächste BMBF-Bildungsforschungstagung findet am 09. und 10. März 2021 im World Conference Center Bonn in Bonn statt. Akteure aller Bildungsbereiche – von Wissenschaft über Praxis und Politik bis hin zu Verbänden – sind herzlich eingeladen teilzunehmen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltet die Tagung alle zwei Jahre. Im Fokus stehen zum einen die Forschungsergebnisse der geförderten Projekte, zum anderen der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis. Damit leistet die Tagung einen wichtigen Beitrag, um das Bildungssystem auf Grundlage wissenschaftlicher Ergebnisse weiterzuentwickeln. 

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Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, KMK-Präsident R. Alexander Lorz und Hamburgs Schulsenator Rabe bei der gemeinsamen Pressekonferenz im BMBF zur Vorstellung der Initiative

„Schule macht stark“: Neue Bund-Länder-Initiative zur Unterstützung von Schulen in sozial schwierigen Lagen

Ziel der neuen Bund-Länder-Initiative Schule macht stark ist es, die Bildungschancen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Das BMBF und die Länder stellen dafür zu gleichen Teilen insgesamt 125 Millionen Euro zur Verfügung. Schule macht stark ist auf zehn Jahre angelegt und in zwei Phasen à fünf Jahre gegliedert: In der ersten Phase (2021 bis 2025) soll ein vom BMBF finanzierter interdisziplinärer Forschungsverbund insgesamt 200 Schulen in sozial benachteiligten Lagen praxisnah unterstützen, ihre besonderen Herausforderungen zu meistern. Die Forschenden identifizieren dabei gemeinsam mit den Schulen vorhandene Potenziale sowie Bedarfe in der Schul- und Unterrichtsentwicklung, entwickeln Strategien und Konzepte (weiter) und erproben sie in der Praxis. Die teilnehmenden Schulen werden außerdem wissenschaftlich bei der Vernetzung im Sozialraum unterstützt. Die zweite Phase dient dem Transfer der Erkenntnisse an weitere Schulen. Interessierte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen können noch bis zum 31. März 2020 einen Antrag einreichen. 

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Kinder in der Schule

Nachgefragt: Neue Interviewreihe „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ (InkBi 1)

Wie kann das gemeinsame Lernen von Menschen mit unterschiedlichen Lern- und Leistungsvoraussetzungen verbessert werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven 39 Forschungsprojekte, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung in der Förderrichtlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ (InkBi 1) fördert. In den kommenden Wochen liefern die Forschenden und die an den Projekten beteiligten Praxisakteure Einblicke in ihre Arbeit. Im ersten Interview berichtet Prof. Dr. Bittlingmayer von der Pädagogischen Hochschule Freiburg unter anderem über seine Motivation, sich mit Fragen der inklusiven Bildung zu beschäftigen. Und was aus seiner Sicht die größten Herausforderungen sind, um inklusive Bildung an Schulen umzusetzen.  

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Mann mit Schild Inklusion

Neue Bekanntmachung: „Förderbezogene Diagnostik in der inklusiven Bildung“ (InkBi 2)

Wie können die Bildungschancen von Menschen mit Behinderung in allen Bildungsetappen gefördert werden – von der frühkindlichen über die schulische und berufliche Bildung bis hin zur Hochschule und Weiterbildung? Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten die Diagnostik und die diagnosebasierte Förderung. Das BMBF fördert im Rahmen der neuen Bekanntmachung daher Forschungsprojekte, in denen die Forschenden unter anderem die vielfältigen Lernausgangslagen aller Lernenden, ihre diagnosebasierte Förderung sowie die Dokumentation individueller Bildungsverläufe für inklusive Bildung untersuchen. Darüber hinaus ist der Wissensaustausch zwischen Praxis, Bildungsadministration und Wissenschaft ein wichtiges Ziel der Förderrichtlinie. Antragsskizzen können noch bis zum 4. März 2020 eingereicht werden. 

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Teilnehmer des Projektes Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen

Neue Förderrichtlinie zur kulturellen Bildung in ländlichen Räumen

Wie stellt sich das Verhältnis von Angeboten und Bedarfen an kultureller Bildung dar? Wie hängen Angebote kultureller Bildung mit lokalen Identitäten zusammen? Trägt die Identifizierung mit „Heimat“ zu Ausgrenzung bei? Welche Rolle spielen Blasmusikorchester oder Bibliotheken? Um diese und weitere Fragen zu beantworten fördert das BMBF ab Dezember 2019 Forschungsprojekte, die die Rahmenbedingungen kultureller Bildung in ländlichen Räumen untersuchen. Hintergrund ist, dass in strukturschwachen ländlichen Räumen häufig der Zugang zu kulturellen Bildungsangeboten fehlt – was Auswirkungen auf die Teilhabechancen der dort lebenden Bürgerinnen und Bürger hat. Ziel der geförderten Vorhaben ist es, die gesellschaftliche Teilhabe in ländlichen Räumen zu verbessern. 

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Kinder malen ein Bild

Grünes Licht für „BiSS-Transfer“: Die Bund-Länder-Initiative Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS) startet in die zweite Phase

Bildungsstudien wie PISA und IQB-Bildungstrends zeigen: Bis zu 20 Prozent aller Schülerinnen und Schüler können nicht ausreichend lesen und schreiben, um dem Schulunterricht zu folgen. Das beeinflusst nicht nur ihren Schulerfolg, sondern auch ihr späteres Leben. Bund und Länder führen deshalb die 2013 gestartete Initiative Bildung durch Sprache und Schrift (BiSS) fort. Ziel von BiSS-Transfer ist es, die Ergebnisse aus der ersten Programmphase in die Fläche zu tragen. Dazu werden rund 2.700 Schulen in ganz Deutschland bei der Umsetzung ihrer Konzepte zur sprachlichen Bildung begleitet. Die beteiligten Forschenden untersuchen, wie Diagnostik- und Fördermaßnahmen in der Praxis bestmöglich wirken. Das BMBF fördert das Programm von 2020 bis 2025 mit rund 13 Millionen Euro. 

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Neu erschienen: Broschüre „Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit“ des Metavorhabens

Das Metavorhaben der Förderrichtlinie Qualitätsentwicklung für gute Bildung in der frühen Kindheit (Meta-QEB) hat eine neue Broschüre veröffentlicht. Die Publikation fasst die zentralen Inhalte und Ziele der Förderrichtlinie übersichtlich zusammen und informiert anhand von Steckbriefen über die geförderten Projekte: Die Lesenden erhalten Informationen zu den Zielsetzungen und Forschungsfragen, den methodischen Designs und zur Relevanz der Forschungsergebnisse. Das BMBF fördert seit 2018 in der Förderrichtlinie 11 Forschungsprojekte, die Gelingensfaktoren für die Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen identifizieren. Ein wichtiges Anliegen ist es dabei, die Forschungsergebnisse anschließend an die Praxis und Entscheiderinnen sowie Entscheider in der frühen Bildung weiterzugeben und in der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Fachkräfte zu implementieren. 

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Hände mit einem Notepad

Neu erschienen: Publikation „Datenbasierte Qualitätssicherung und -entwicklung in Schulen“

Aus dem vom BMBF geförderten Forschungsprojekt „DaQuas – Datenbasierte Qualitätssicherung und -entwicklung in allgemeinbildenden Schulen. Vergleichende Bestandsaufnahme der Instrumente, Aufgaben und Entscheidungskompetenzen schulischer Akteure in den deutschen Bundesländern“ ist im Juli 2019 eine neue Publikation erschienen. 

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BNE Logo

Zweites Netzwerktreffen der Forschungsgruppe zur „Entwicklung von Indikatoren im Bereich BNE“

Welche Indikatoren können Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf nationaler und internationaler Ebene messen? Dieser Frage widmete sich das zweite Netzwerktreffen zur Entwicklung von Indikatoren im Bereich BNE am 7. und 8. November 2019 in Berlin. Am ersten Tag diskutierten die Teilnehmenden mit Statistikerinnen und Statistikern den internationalen Stand der Indikatoren der Sustainable Development Goals (SDG), insbesondere des SDGs 4.7. Am zweiten Tag erarbeiteten die Teilnehmenden in Entwicklungswerkstätten gemeinsam Vorschläge für einen übergeordneten BNE-Indikator. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert aktuell vier BNE-Forschungsprojekte. 

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Ministerialdirigent Dr. Stefan Luther, BMBF, eröffnet mit seinem Grußwort die Tagung

Bericht: Netzwerktagung Qualitätsoffensive Lehrerbildung

Am 19. und 20. November 2019 fand die zweite Netzwerktagung der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (QLB) in Bonn statt. Thematisch ging es darum, die Vernetzung und Kohärenz in der Lehrerbildung zu stärken. Die rund 230 Projektmitarbeitenden tauschten ihre praktischen Erfahrungen untereinander sowie mit Akteuren aus Schulpraxis, Bund und Ländern aus. 

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Studenten am Laptop

Bekanntmachung „Nachwuchsforschungsgruppen in der empirischen Bildungsforschung“: Bis zum 14. Januar 2020 können noch Antragsskizzen eingereicht werden

Exzellente Bildungsforschung schafft die Wissensgrundlagen, um allen Menschen in Deutschland bestmögliche Bildungschancen zu eröffnen. Damit sowohl heute als auch morgen gute Forschungsergebnisse erzielt werden, ist es wichtig, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken. Deshalb fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung exzellente Postdoktorandinnen und Postdoktoranden in der frühen Karrierephase: Sie bekommen durch die Leitung von Nachwuchsforschungsgruppen die Möglichkeit, ein eigenes, innovatives Projekt zu einer Fragestellung aus dem inhaltlichen Spektrum des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung oder der Hochschulforschung zu entwickeln und umzusetzen. 

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