• Studentin - neues Rahmenprogramm

    Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung

    Bildung entscheidet maßgeblich über die Chancen des Einzelnen auf gesellschaftliche Teilhabe und die Entwicklung der individuellen Potenziale. Bildungsforschung schafft Wissensgrundlagen für rationale Entscheidungen in Bildungspolitik und Bildungspraxis, um allen Menschen eine gute Bildung zu ermöglichen. Deshalb hat das BMBF das Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung aufgelegt, das sich aktuellen Herausforderungen im Bildungswesen annimmt.

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Weiterführende Artikel

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Screenshot BiFo-App

Tagungsinhalte der BiFo 2021

Am 9. und 10. März 2021 diskutierten rund 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der Online-Bildungsforschungstagung des BMBF, wie die Bildungswelten der Zukunft aussehen sollten. Die Tagungsinhalte und Videomitschnitte der Diskussionen und Foren finden Sie bis Ende April 2021 über den Gastzugang der Veranstaltungsapp. 

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Podiumsgespräch bei der BiFo 2021

Bildungsforschungstagung 2021 – Bildungswelten der Zukunft gemeinsam gestalten

„Die Qualität des Bildungswesens auch in Zukunft zu sichern und für Bildungsgerechtigkeit zu sorgen, ist unsere gemeinsame Aufgabe“ sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek auf der Online-Bildungsforschungstagung des BMBF. Rund 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bildungsforschung, -praxis, -administration und Politik diskutierten in diesem Sinne, wie Bildungswelten der Zukunft aussehen sollten. Im Fokus standen dabei immer wieder die digitale Bildung und der gelingende Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. Hierzu braucht es die Verbindung der verschiedenen Perspektiven der Akteure und eine permanente Reflexion aller Beteiligten. Bildung müsse ganzheitlich gedacht und Bildungsreinrichtungen als wichtiger Bestandteil der Sozialisation von Kindern und Jugendlichen gesehen werden, damit insbesondere Benachteiligte nicht zurückbleiben – das zeigt die Pandemie ganz deutlich. Die Aufgabe von Bildung sei es, Menschen zu Autorinnen und Autoren ihres eigenen Lebens zu machen, so drückt es Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin in seiner Keynote aus. Zahlreiche Projekte des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung präsentierten auf der 5. Bildungsforschungstagung ihre Forschungsinhalte und tauschten sich in 15 thematischen Foren mit Lehrenden aus. Noch nie erreichte die Tagung so viele Praktikerinnen und Praktiker wie in diesem Jahr. 

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key-visual-sex-Gew

Sexualisierte Gewalt in Einrichtungen des Bildungswesens – Perspektiven für die Bildungsforschung

Auf der digitalen Bildungsforschungstagung 2021 präsentierte die BMBF-Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ ausgewählte Projekte zum Themenfeld Schule. „Wir forschen über ein historisches Phänomen, das nichts an Bedeutung verloren hat“, erläutert Prof. Martin Wazlawik die weiterhin hohen Fallzahlen. Prof. Sabine Andresen zeigte auf, wie wichtig die Aufarbeitung für die Präventionsarbeit in pädagogischen Einrichtungen ist. Dass Kinder, die sexualisierte Gewalt erleiden, häufig unterdurchschnittliche Bildungsergebnisse erzielen, machte Prof. Heinz Kindler deutlich. Prof. Jürgen Budde berichtete über Grenzverletzungen in digitalen Medien. 

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BRISE-Logo

Frühkindliche Entwicklung stärken als Steuerungsaufgabe

In den Kommunen gibt es viel Engagement für ein entwicklungsförderliches Aufwachsen von Kindern. Wie sollte dieses Engagement aber organisiert werden, um möglichst wirkungsvoll zu sein? Diese Fragestellung wird deutschlandweit in vielen Kommunen bearbeitet. Mit der Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) fördert das BMBF – ab März 2021 für weitere vier Jahre – die wissenschaftliche Begleitung eines Ansatzes, der auch in andere Kommunen übertragbar ist. In drei Online-Seminaren wurden Politik, Verwaltung, Fachpraxis und Wissenschaft zusammengebracht, um den Diskurs zu fördern. 

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Schule macht stark!

Auf geht’s! Initiative „Schule macht stark“ ist gestartet

Mit „Schule macht stark“ unterstützen Bund und Länder Schulen in sozial schwierigen Lagen und verbessern damit die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Viele Schülerinnen und Schüler an Schulen in sozial schwierigen Lagen haben herausfordernde Startbedingungen und müssen passgenau unterstützt werden, damit sie ihre Potenziale entfalten und ihre Zukunft in die eigene Hand nehmen können. Dazu brauchen die Schulen wissenschaftliche Unterstützung bei der Schul- und Unterrichtsentwicklung. Wissenschaft und Praxis werden in der Initiative daher auf Augenhöhe miteinander zusammenarbeiten: Ab dem Schuljahr 2021/2022 entwickeln Lehrkräfte und Schulleitungen von 200 Schulen aus ganz Deutschland mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dreizehn Forschungseinrichtungen Konzepte und Strategien für die Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie die Vernetzung der Schulen im sozialräumlichen Umfeld. 

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Zwei Frau blicken auf ein Tablet

12. Statuskonferenz eQualification erstmals rein virtuell

Rund 400 Verbundpartner des BMBF-Förderprogramms „Digitale Medien in der beruflichen Bildung“ haben sich am 1. und 2. März 2021 online am gemeinsamen Dialog von Wissenschaft, Politik und Praxis beteiligt. Das diesjährige Motto der eQualification – „Lernen und Beruf digital verbinden: Gamification“ – lud die Teilnehmenden ein, sich in Vorträgen, Workshops und weiteren Formaten unter anderem mit dem Nutzen spielerischer Ansätze bei der Kompetenzvermittlung sowie Strategien für den Transfer von Projektergebnissen zu befassen. Auch die 2016 gestartete Transferkampagne „Digitale Medien im Ausbildungsalltag“ („Roadshow“) wurde vorgestellt, die 2020 um ein virtuelles Format („Roadshow-Online“) erweitert wurde. 

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Qualitaets-Dialog_Neu

Besserer Austausch mithilfe digitaler Foren: Der Qualitätsdialog zum Ganztag

Die Bildungsforschung zeigt: Die positive Wirkung von Ganztagsangeboten ist abhängig von deren Qualität. Mit dem vom BMBF geförderten „Wissenschaftsgeleiteten Qualitätsdialog zum Ganztag“ hat das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation deshalb einen bundesweiten Austauschprozess zwischen Bildungsforschung, Bildungsverwaltung und Bildungspraxis initiiert. Vorliegende Forschungsergebnisse sollen in konkretes Handlungswissen übersetzt und in praxisorientierten Publikationen aufbereitet werden. Die digitalen Dialogforen finden noch bis Mitte Mai 2021 statt. 

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KuBi Land

Neuer Podcast des Metavorhabens „Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen“

Das Metavorhaben der BMBF-Förderrichtlinie „Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen“ interviewt in seiner monatlichen Podcast-Reihe Personen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zu deren aktuellen Arbeitsfeldern. Der an eine breite Zuhörerschaft gerichtete Podcast bietet auf diese Weise allen Interessierten einen schnellen und breit gefächerten Einstieg in die Themengebiete kulturelle Bildung, Aufgaben und Möglichkeiten von Kulturpolitik oder zu den Fragen, was „Land“ und „Landleben“ in Deutschland jenseits alt hergebrachter und weit verbreiteter Klischees über dieselben bedeuten. 

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Witra Kubi_Ilja Mess

Auftakt des Vorhabens „Wissenstransfer in der kulturellen Bildung (Witra-KuBi)“

Am 8. und 9. April 2021 fand die erste Veranstaltung des Vorhabens „Wissenstransfer in der kulturellen Bildung“ (Witra-KuBi) statt. Die Online-Tagung war der Auftakt der Entwicklung und Erprobung von Transferformaten im Rahmen des Projekts Witra-KuBi der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel & IUBH Stuttgart. Angesprochen waren Praktikerinnen und Praktiker, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studierende sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren im Feld der Kulturellen Bildung, insbesondere Akteurinnen und Akteure, die bereits an der Schnittstelle von Forschung und Praxis arbeiten. 

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ReGES-Konferenz

Sind junge Geflüchtete im deutschen Bildungssystem angekommen?

Die BMBF-geförderte Studie „ReGES – Refugees in the German Educational System“ am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) untersucht, wie die Integration von jungen Geflüchteten in das deutsche Bildungssystem gelingen kann. Eine virtuelle Konferenz stellt vom 20.-21. Mai 2021 unter dem Titel „Angekommen? Zur Situation von geflüchteten Kindern und Jugendlichen im deutschen Bildungssystem“ Ergebnisse der Studie sowie Beiträge aus der aktuellen Flucht- und Migrationsforschung vor und bietet die Möglichkeit zum Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. 

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Logo MQInkBi

Abschlusstagung der Förderrichtlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ (InkBi 1) erfolgreich durchgeführt

Wie können pädagogische Fachkräfte auf die Mitgestaltung gleichberechtigter Teilhabe insbesondere von Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung vorbereitet werden? Auf diese und weitere für die Verwirklichung inklusiver Bildung wesentliche Fragen haben Projekte der Förderlichtline „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ (InkBi 1) vom 18.-19. Februar 2021 vielfältige Antworten gegeben. Neben Forschungsbefunden wurden praxisorientierte Handreichungen und Veranstaltungsformate für die Aus-, Weiter- und Fortbildung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis diskutiert. Über das Metavorhaben der Förderrichtlinie (MQInkBi) sind anschauliche Videoclips zu den Projekten und deren Ergebnisse abrufbar. 

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Zahl des Monats aus dem Rahmenprogramm

Rund 1200 Personen nahmen in diesem Jahr an der 5. Bildungsforschungstagung des BMBF teil. Neu: Fast die Hälfte stammte aus Bildungspraxis und -administration, die andere Hälfte aus der Wissenschaft. Da die Tagung pandemiebedingt rein digital stattfand, konnten wesentlich mehr Interessenten sich anmelden und die Reichweite der Tagung war deutlich höher als bei bisherigen Veranstaltungen. 

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