• Studentin - neues Rahmenprogramm

    Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung

    Bildung entscheidet maßgeblich über die Chancen des Einzelnen auf gesellschaftliche Teilhabe und die Entwicklung der individuellen Potenziale. Bildungsforschung schafft Wissensgrundlagen für rationale Entscheidungen in Bildungspolitik und Bildungspraxis, um allen Menschen eine gute Bildung zu ermöglichen. Deshalb hat das BMBF das Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung aufgelegt, das sich aktuellen Herausforderungen im Bildungswesen annimmt.

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Studenten am Laptop

Bekanntmachung „Nachwuchsforschungsgruppen in der empirischen Bildungsforschung“: Bis zum 14. Januar 2020 können noch Antragsskizzen eingereicht werden

Exzellente Bildungsforschung schafft die Wissensgrundlagen, um allen Menschen in Deutschland bestmögliche Bildungschancen zu eröffnen. Damit sowohl heute als auch morgen gute Forschungsergebnisse erzielt werden, ist es wichtig, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken. Deshalb fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung exzellente Postdoktorandinnen und Postdoktoranden in der frühen Karrierephase: Sie bekommen durch die Leitung von Nachwuchsforschungsgruppen die Möglichkeit, ein eigenes, innovatives Projekt zu einer Fragestellung aus dem inhaltlichen Spektrum des Rahmenprogramms empirische Bildungsforschung oder der Hochschulforschung zu entwickeln und umzusetzen. 

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MEZ Studie

Startschuss für die Erweiterung der Untersuchung „Mehrsprachigkeitsentwicklung im Zeitverlauf“

Welche Faktoren beeinflussen eine gelingende mehrsprachige Entwicklung von Schülerinnen und Schülern? In der BMBF-geförderten Längsschnittstudie „Mehrsprachigkeit im Zeitverlauf“ (MEZ) wurde von 2014 bis 2019 die Entwicklung der Kompetenzen in bis zu vier Sprachen von rund 2000 Sekundarstufenschülerinnen und -schülern begleitet. Seit dem 01. Oktober 2019 ermöglicht das Bundesministerium für Bildung und Forschung die Fortführung der Untersuchung: Ziel ist es, Bedingungsfaktoren für eine gelingende mehrsprachige Entwicklung der befragten Schülerinnen und Schüler bis zur Einmündung in die Berufsqualifizierung bzw. in den Beruf zu identifizieren. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, geeignete Maßnahmen, Strategien und Praktiken abzuleiten, die benachteiligende Effekte der sozialen Herkunft auf den Bildungserfolg verringern und mehrsprachig aufwachsende Kinder und Jugendliche beim Übergang in den Beruf gezielt unterstützen. 

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LemaS Eröfnung

„Leistung – Begabung – Schulentwicklung“: Jahrestagung der Initiative Leistung macht Schule

Junge Talente früh entdecken und ihre Entfaltung bestmöglich fördern: Dieses Ziel verfolgt die Bund-Länder-Initiative Leistung macht Schule. Vom 19. bis zum 21. September 2019 trafen sich 750 Beteiligte aus Schulpraxis, Wissenschaft und Bildungspolitik auf der Jahrestagung in Karlsruhe. Darunter waren auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und KMK-Präsident Prof. R. Alexander Lorz. Neben wissenschaftlichen Impulsen in Workshops und Vorträgen bot die Arbeitstagung den Teilnehmenden Gelegenheit, sich miteinander zu vernetzen und zur Schul- und Unterrichtsentwicklung in den Teilprojekten auszutauschen. Die thematische Bandbreite der bislang entwickelten Strategien und Konzepte reichte von der kreativen Anwendung von Mathematik im Alltag bis hin zu Verfahren der Videoanalyse, um neue Unterrichtsmethoden im Fach Deutsch zu erproben und zu evaluieren. 

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Hände mit Tablet

Förderung des Verbunds Forschungsdaten Bildung bis 2021 verlängert

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert den Verbund Forschungsdaten Bildung bis Dezember 2021 weiter. Neben den bisherigen Angeboten nimmt der Verbund nun auch aktuelle Herausforderungen in den Blick, die sich beim Forschungsdatenmanagement von Log-File-Daten oder qualitativen Analysedaten ergeben. Darüber hinaus wird das Beratungs- und Schulungsangebot ausgebaut. Das BMBF fördert den Verbund von DIPF, GESIS und IQB seit dem Jahr 2013, um Daten aus der empirischen Bildungsforschung besser zugänglich zu machen. Der Verbund leistet damit einen wichtigen strukturellen Beitrag, um Forschungsdaten effizient nachnutzen zu können. 

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BRISE Logo

First BRISE Conference on Early Childhood Development: Frühkindliche Entwicklung verstehen und unterstützen

Entwicklungsbedingungen von Kindern zu verbessern, deren Familien sich in herausfordernden Lebenssituationen befinden, ist ein erklärtes politisches Ziel. Im Rahmen der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Bremer Initiative zur Stärkung frühkindlicher Entwicklung (BRISE) wird daher aktuell ein ganz besonderer Handlungsansatz erprobt und wissenschaftlich begleitet: Kinder und deren Familien werden durch eine Förderkette aus verschiedenen bewährten Angeboten kontinuierlich unterstützt – von der Schwangerschaft bis in die Grundschule. Auf der First BRISE Conference on Early Childhood Development am 7. und 8. Oktober 2019 gab es neben vielen spannenden Beiträgen erste Einblicke in die Ergebnisse der quasi-experimentellen Längsschnittstudie.  

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Forschung_sexualisierte_Gewalt

BMBF-Fachtagung „Sexualisierte Grenzverletzungen in der digitalen Welt – Schutz von Kindern und Jugendlichen in pädagogischen Kontexten“

Wie kann man Kinder und Jugendliche vor den Risiken digitaler Medien schützen, ohne sie einzuschränken? Mit dieser und weiteren Fragen beschäftigten sich rund 100 Teilnehmende aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis, aus dem Kinder- und Jugendschutz sowie Verantwortliche in Kultus- und Sozialbehörden, Schulverwaltungen und Bildungseinrichtungen am 19. und 20. September 2019 im Tagungswerk in Berlin. In der Diskussion im Plenum und in verschiedenen Foren wurde deutlich, dass Medienkompetenz und sexuelle Bildung Schlüsselfaktoren dafür sind, dass Jugendliche mit den Chancen und Risiken digitaler Medien adäquat umgehen können. 

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Neu erschienen: Broschüre „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“

Rund 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen erfahren sexualisierte Gewalt. Das reicht von unangemessenen Berührungen über sexuell motivierte Annäherungsversuche in sozialen Medien bis hin zu schweren Fällen von Missbrauch. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit 2011 Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten. Die Erkenntnisse sollen für die Praxis nutzbar gemacht werden und dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche gut und sicher aufwachsen. Die neu erschienene Broschüre fasst die bereits vorliegenden Forschungsergebnisse zusammen. Und liefert damit Wissen und Handlungstipps für Eltern, pädagogische Fachkräfte und alle, die sich für die Prävention sexualisierter Gewalt einsetzen. 

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Logo Metavorhaben Digitalisierung im Bildungsbereich

Digitalisierung im Bildungsbereich: Forschungsprojekte in Ton und Bild gesetzt

Wie gelingen Bildungsprozesse unter den Bedingungen der Digitalisierung und welche grundsätzlichen Aspekte müssen dabei berücksichtigt werden? In 30 Projekten, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Forschungsschwerpunkt „Digitalisierung im Bildungsbereich“ fördert, wird zu diesen Fragen aktuell gearbeitet. Forschende und Praxisexpertinnen sowie -experten untersuchen die Situation und die Gelingensbedingungen dafür sowohl in Kindertagesstätten, den klassischen Schulunterricht und Online-Klassen als auch in Familien, Internaten, Heimen, Betrieben und Weiterbildungseinrichtungen. Einen Einblick in die vielfältigen Projekte können sich Interessierte nun ganz einfach über kurze Filme verschaffen, in denen die Projekte sich vorstellen und über ihre Inhalte und Ziele berichten. Erstellt wurden sie vom Metavorhaben des BMBF-Forschungsschwerpunkts. 

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Logo MQInkBi

Symposien der Förderrichtlinie „Qualifizierung der pädagogischen Fachkräfte für inklusive Bildung“ (InkBi)

Wie kommen Forschungsergebnisse nachhaltig in der pädagogischen Praxis in Kita, Schule, Hochschule und Weiterbildung an? Und in welchem Verhältnis stehen Forschung und Praxis zueinander? Vom 30. September bis zum 02. Oktober 2019 diskutierten etwa 90 Forschende der Förderrichtlinie InkBi Themen rund um den Transfer und die Dissemination von Forschungsergebnissen. Dabei wurde deutlich, dass sich die Sichtweisen von Wissenschaft und Praxis teilweise unterscheiden. Diese Differenzen anzuerkennen und gemeinsam zu überwinden, ist eine wichtige Gelingensbedingung, damit die pädagogische Praxis wissenschaftliche Ergebnisse nutzen kann. Methodisch hatten die Teilnehmenden eine Reihe von spannenden Ideen für den Praxistransfer: Von Podcasts über Fortbildungsangebote von Forschenden bis hin zu Beratungen und Expertenforen. Organisiert wurden die Symposien vom Metavorhaben MQInkBi der Förderrichtlinie. 

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