Verbundvorhaben: Partizipation und Anerkennung in Response-To-Intervention (PARTI)


Bergische Universität Wuppertal

Institut für Bildungsforschung in der School of Education

Gaußstr. 20

42119 Wuppertal

Verbundkoordinator: Prof. Dr. Michael Grosche

Förderkennzeichen: 01NV1733A

Förderbetrag: 374.559,06 €

Laufzeit: 01.03.2018-28.02.2021


Universität zu Köln

Humanwissenschaftliche Fakultät

Institut III: Allgemeine Didaktik und Schulforschung - Professur für empirische Schulforschung - Schwerpunkt quantitative Methoden

Gronewaldstr. 2, Gebäude 214, Raum 816

50931 Köln

Projektleiter: Prof. Dr. Johannes König

Förderkennzeichen: 01NV1733B

Förderbetrag: 428.938,70 €

Laufzeit: 01.03.2018-28.02.2021


Verhaltensprobleme und Unterrichtsstörungen im inklusiven Unterricht stellen besondere Anforderungen an die professionellen Kompetenzen und die Kooperation von grundschul- und sonderpädagogischen Lehrkräften. Zudem werden Lernende mit solchen Verhaltensproblemen von ihren Mitschülerinnen und -schülern häufiger abgelehnt. Damit verhaltensauffällige Kinder besser am Unterricht teilnehmen können und auch von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern akzeptiert werden, bietet das Response-To-Intervention-Modell (RTI) eine enge Verknüpfung von Diagnostik und Förderung, um adaptive Unterstützungsformen zu implementieren.

Bislang berücksichtigt das RTI-Modell nicht, dass Grundschul- und sonderpädagogische Lehrkräfte gemeinsam effektiven und teilhabeorientierten inklusiven Unterricht planen und durchführen. In einem interdisziplinären Forschungsprojekt der Universitäten Wuppertal und Köln entwickeln die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daher ein um Partizipation und Anerkennung erweitertes RTI-Modell (PARTI).

Die Forschenden entwickeln Fortbildungen und Coachings, an denen Teams aus Grundschullehrkräften und sonderpädagogischen Lehrkräften teilnehmen. Durch das gemeinsame Lernen im neu entwickelten PARTI-Modell bilden die Teams neue Kompetenzen der Kooperation, um inklusiv Lernende besser zu fördern. Die Lehrkräfte lernen, die neuen Kooperationsmodelle für ihre inklusive Unterrichtsplanung und -durchführung zu nutzen und sie für ihre jeweilige Schule anzuwenden. Bei der konkreten Umsetzung der gemeinsam entwickelten Impulse in den jeweiligen Schulen werden sie von den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler begleitet.

www.parti-projekt.de