Verbundvorhaben: Angebote in Handlungsräumen der kulturellen Jugendbildung im Prozess der Digitalisierung (AKJDI)


Philipps-Universität Marburg

FB 21

Institut Erziehungswissenschaften

Wilhelm Röpke Str. 6 b

35039 Marburg

Verbundkoordinator: Prof. Dr. Ivo Züchner

Förderkennzeichen: 01JKD1702A

Förderbetrag: 219346,35 €

Laufzeit: 01.10.2017 - 30.09.2020


Universität Kassel

Mönchebergstr. 19

34125 Kassel

Projektleiter: Prof. Dr. Werner Thole

Förderkennzeichen: 01JKD1702B

Förderbetrag: 223420,91 €

Laufzeit: 01.10.2017 - 30.09.2020


Das Projekt folgt der Annahme, dass sich Kinder und Jugendliche heute auf selbstverständliche Art und Weise in medialen, virtuellen und digitalen Welten bewegen. Diese sind als fester Bestandteil ihres Alltags zu betrachten und die Grenzen zwischen digitalisierten und analogen Lebenswelten verschwimmen zunehmend. Diese Entwicklungen beeinflussen auch die Angebote außerschulischer kulturell-ästhetischer Jugendbildung und verändern die kulturellen Ausdrucksformen und Praktiken Jugendlicher an außerschulischen Bildungsorten beziehungsweise in kulturell-ästhetischen Bildungsangeboten. So werden beispielsweise in Zeichenkursen digitale Geräte wie Tablets genutzt oder die Teilnehmenden verwenden digitale Medien wie Smartphones und Apps.

Das Forschungsprojekt möchte beschreiben und analysieren, wie sich die Angebote außerschulischer kulturell-ästhetischer Jugendbildung im Zuge der Digitalisierung verändern. Darüber hinaus untersuchen die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch die jugendlichen Umgangs-, Nutzungs- und Ausdrucksweisen in diesem Kontext. Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, Orte und Formen der Digitalisierung ästhetisch-kultureller Angebote in der außerschulischen Jugendbildung zu identifizieren und zu systematisieren. Auch möchte das Forschungsteam die Sichtweisen von Trägern und Anbietern entsprechender Angebote auf Prozesse und Formen der Digitalisierung erfassen. Zudem wird die Perspektive der Jugendlichen auf Veränderungen kulturell-ästhetischer Bildungsangebote durch die Digitalisierung untersucht. Um die Sichtweisen der unterschiedlichen Akteure erfassen zu können, setzen die Forschenden sowohl quantitative als auch qualitative Methoden ein.