Teilhabe am Instrumentallernen - Eine Längsschnittstudie zu Aspekten musikalischer Bildungsverläufe in der späten Kindheit (TiaMu)



Universität Bielefeld

Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft

Universitätsstr. 25

33615 Bielefeld

Projektleiter: Prof. Dr. Ulrike Kranefeld

Förderkennzeichen: 01KJ1203

Förderbetrag: 203.583,60 EUR

Laufzeit: 01.12.2012 – 30.11.2015


Die Studie zur „Teilhabe am Instrumentallernen" (TIAMu) stellt eine längsschnittliche Untersuchung zu Aspekten musikalischer Bildungsverläufe in der späten Kindheit dar. Dabei nimmt sie den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule in den Blick. TIAMu untersucht die Entwicklung und Bedingtheiten des Instrumentallernens von ehemaligen JeKi-Kindern und Nicht-JeKi-Kindern von der 5. bis zur 7. Klasse. Die Studie untersucht die Entwicklung des Instrumentallernens, des Übeverhaltens, der Übemotivation und des musikalischen Selbstkonzepts nach dem Ende des JeKi-Programms und prüft, welche Faktoren diese Entwicklung beeinflussen. Zudem wird nach individuellen und institutionellen Anschluss-Modellen für Instrumentalunterricht, nach dem Einfluss von Aspekten der Lehrerkompetenz und der Adaptivität der Angebote auf die Teilhabe am Instrumentallernen gefragt. Die Studie verfolgt einerseits die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler weiter, die bereits an der BEGIn-Studie teilgenommen haben, und ermöglicht so eine Sicht auf musikalische Bildungsverläufe von der 1. bis zur 7. Klasse. Zudem werden aus dieser Kohorte weitere Klassen hinzugenommen, um der erwartbaren Reduktion des Samples zu begegnen. Die quantitative Erhebung erfolgt umfasst jeweils drei Messzeitpunkte bei Schülerinnen und Schülern sowie Eltern. Auch werden Daten von Musiklehrerinnen und Musiklehrern sowie Schulleiterinnen und Schulleitern gewonnen.