Verbundprojekt: FabLabs als Bildungs- und Lernorte zur Unterstützung von Schulen. Schlüssel für eine Integration informeller, non-formaler und formaler Bildung (FaBuLoUS)


Universität Bremen

Fachbereich 12: Erziehungs- und Bildungswissenschaften

Postfach 33 04 40

28334 Bremen

Verbundkoordinatorin: Prof. Dr. Lydia Murmann

Förderkennzeichen: 01JD1902A

Förderbetrag: 477.984,60 €

Laufzeit: 01.05.2020 bis 30.04.2023


Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Philosophische Fakultät

Institut für Pädagogik - Medienpädagogik / Bildungsinformatik

Olshausenstr. 75

24118 Kiel

Projektleiter: Prof. Dr. Heidrun Allert

Förderkennzeichen: 01JD1902B

Förderbetrag: 218.091,26 €

Laufzeit: 01.05.2020 bis 30.04.2023


Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Celler Str. 3

38114 Braunschweig

Projektleiterin: Prof. Dr. Felicitas Macgilchrist

Förderkennzeichen: 01JD1902C

Förderbetrag: 171.545,25 €

Laufzeit: 01.05.2020 bis 30.04.2023


FabLab Bremen e.V.

An der Weide 50 a

28195 Bremen

Projektleiterin: Antje Moebus-Schmarje

Förderkennzeichen: 01JD1902D

Förderbetrag: 345.475,22 €

Laufzeit: 01.05.2020 bis 30.04.2023


Neben dem formalen Bildungsort „Schule“ gibt es für Kinder und Jugendliche eine ganze Reihe weiterer Orte, an denen sie wichtige Dinge lernen und relevante Kompetenzen ausbilden können. Einer dieser sogenannten non-formalen Orte sind offene Werkstätten, sogenannte Fablabs. Kinder und Jugendliche erhalten hier spielerischen Zugang zu modernen Technologien. Aktuell werden die Potenziale, die von solchen Lernorten ausgehen aber erst ansatzweise in den Blick genommen. Auch wie das Zusammenspiel mit dem formalen Lernort der Schule gelingt, ist noch nicht ausreichend erforscht. Hier setzt das Projekt an.

Ziel des Verbundprojekts der Universitäten Bremen und Kiel sowie dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) und dem Verein Fablab e.V. Bremen ist es, Schülerinnen und Schülern einen digital geprägten Raum zu geben und zu erforschen, in dem sie sich notwendige Kompetenzen selbst aneignen und diese weiterentwickeln. Das Projekt untersucht diese Aneignungsprozesse und erforscht, wie die Kooperation zwischen Labs und dem formalen Bildungsort Schule gelingen kann. Das Design-Based Research Format sieht bereits im Forschungsprozess eine Zusammenarbeit mit der Bildungspraxis vor. Die gemeinsam erarbeiteten konkreten Gestaltungsschritte lassen sich auch auf Kooperationen zwischen Schule und anderen non-formalen Bildungsorten übertragen. Die beteiligten Partner arbeiten im Forschungsprozess eng zusammen und bringen dabei ihre Expertisen in der Fachdidaktik Digitale Medien, im Bereich Kulturwissenschaften und in der Informatik sowie spezielles Methodenwissen ein. Die von den Partnern erarbeiteten Bildungsangebote werden in Kooperation mit Schulen umgesetzt.

Die Ergebnisse werden in fachwissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht und auch für eine breite Öffentlichkeit und unterschiedliche Adressatengruppen aufbereitet. Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer können die Ergebnisse nutzen, um Kooperationen zwischen unterschiedlichen Lernorten aufzubauen und sie zur Beförderung der informatorischen Bildung und Medienbildung nutzen. Außerdem entwickelt das Projekt ein deutschlandweites Online-Portal für den Austausch mit und über Labs.