Schulen als Steuerungsakteure im Bildungssystem (Verbundvorhaben)


Verbundpartner:

Freie Universität Berlin

Fachbereich Erziehungswissenschaft und Psychologie

Arbeitsbereich Schulpädagogik / Schulentwicklungsforschung

Habelschwerdter Allee 45

14195 Berlin

Verbundkoordinator: Prof. Dr. Felicitas Thiel

Förderkennzeichen: 01 JG 1004

Förderbetrag: 251.353 EUR

Laufzeit: 01.07.2010 – 30.09.2013


Humboldt-Universität zu Berlin

Philosophische Fakultät IV

Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen

Unter den Linden 6

10099 Berlin

Projektleiter: Prof. Dr. Hans Anand Pant

Förderkennzeichen: 01 JG 1004B

Förderbetrag: 239.924 EUR

Laufzeit: 01.09.2010 – 31.12.2013


Ziel des Verbunds ist es, Nutzungstypen von Schulen zu identifizieren, die ein unterschiedlicher Umgang mit evaluativem Wissen aus Schulinspektionen, landesweiten Vergleichsarbeiten und Selbstevaluation kennzeichnet.

Im Teilvorhaben der Freien Universität Berlin wird zum einen mittels einer flächendeckenden Befragung Berliner und Brandenburger Schulleiter/-innen und Funktionsstelleninhaber eine Bestandsaufnahme der schulischen Evaluationspolitik und -praxis einschließlich ihrer organisationalen Bedingungen erarbeitet. Zum anderen werden Fallstudien an systematisch ausgewählten Schulen durchgeführt mit dem Ziel einer differenzierten Beschreibung von Widerständen und Erfolgsbedingungen einer Nutzung evaluativen Wissens.

Im Teilvorhaben der Humboldt-Universität zu Berlin geht es darum, auf der Basis identifizierter Nutzungsprofile Varianten elektronischer Rückmeldeformate zu entwickeln und zu evaluieren und die Effekte unterschiedlicher schulischer Evaluationspraxen auf die Kompetenzentwicklung der Schüler/-innen zu untersuchen. Dazu werden die interaktiven Online-Rückmeldungen mit externen Programmierern entwickelt und parallel zur Explorierung umgesetzt. Bei Lehrkräften aus den Fallstudienschulen des 1. Teilprojekts werden Explorationen zur Entwicklung optimaler Rückmeldeformate durchgeführt. Die auf Nutzungstypen zugeschnittenen Feedbackformate werden in einer teilrandomisierten Interventionsstudie mit Standardrückmeldungen verglichen. Verständlichkeit und Akzeptanz des Feedbacks werden als abhängige Merkmale analysiert, ebenso das wahrgenommene Potenzial der Rückmeldungen für Unterrichts- bzw. Schulentwicklungsmaßnahmen. Darüber hinaus werden Effekte der Typenzugehörigkeit und organisationaler Merkmale der Schule auf Schulleistungsdaten aus VERA längsschnittlich modelliert.

Weitere Informationen unter:
http://www.ewi-psy.fu-berlin.de/einrichtungen/arbeitsbereiche/schulentwicklungsforschung/
http://www.iqb.hu-berlin.de/