Summer School für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden


Justus-Liebig-Universität Gießen

FB 03 - Sozial- und Kulturwissenschaften

Institut für Erziehungswissenschaften

Karl-Glöckner-Str. 21

35394 Gießen

Projektleiterin: Prof. Dr. Ingrid Miethe

Förderkennzeichen: 01JG1320

Laufzeit: 15.07.2013 - 15.09.2013 Veranstaltungszeitpunkt: 29.07. - 02. 08.2013


Ziel der Summer School war die Weiterqualifizierung von Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen in qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden. Bis zu 150 Promovenden, Promovendinnen und Postgraduierte konnten dieses Angebot nutzen, um sich für Qualifizierungsarbeiten weiterzubilden und beraten zu lassen. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen wurde die Möglichkeit gegeben, sich in der Methodenschulung mit anderen Fachrichtungen und Disziplinen zu vernetzen und ihre Studien didaktisch hochqualifizierten Forschern und Forscherinnen vorzustellen. Dies bot ihnen die Möglichkeiten des direkten Transfers zwischen dem Erwerb von Methodenwissen und der Anwendung von Methoden in der Bildungsforschung. Die Summer School zeichnete ein vielfältiges methodisches Angebot der empirischen Bildungsforschung aus.

An vielen Universitäten wird die Ausbildung in qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden noch nicht ausreichend curricular umgesetzt. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Summer School verfügten am Ende über fundierte Kenntnisse ausgewählter Forschungsmethoden. Sie sind nun in der Lage diese eigenständig auf eigene Fragestellungen und im Forschungsprozess umzusetzen. Dies beinhaltet eigenständige Datenerhebung und Auswertung auf einem hohen wissenschaftlichen Niveau. Langfristig sind der erfolgreiche Abschluss der Promotion sowie gegebenenfalls eine Einmündung in eine wissenschaftliche Tätigkeit angestrebt. Kurzfristig kommen die Erkenntnisse aus der Summer-School den Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen zugute, mittel- und langfristig kommen die Ergebnisse jedoch der Bildungsforschung insgesamt zugute, da eine neue Generation methodisch sehr gut qualifizierter Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen für die unterschiedlichsten Forschungsprojekte im Bildungsbereich herangebildet wird.