Sprachliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

Studenten lernen zusammen

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Bekanntmachung: 21.07.2021
Förderzeitraum: 2022 - 2028
Handlungsfelder: Bildungsgerechtigkeit & Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt

Ziele der Fördermaßnahme

Deutschland ist ein vielfältiges Land, in dem Menschen mit verschiedenen sprachlichen Hintergründen leben. Die Migration nach Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten und besonders in den letzten Jahren trägt wesentlich dazu bei. Die Bildungs- und Teilhabechancen aller in Deutschland lebenden Menschen zu sichern und zu verbessern ist daher ein zentrales politisches Ziel der Bundesregierung. Denn Kompetenzen in der deutschen Sprache sind der zentrale Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe, einen erfolgreichen Bildungsverlauf und gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Jeder Mensch sollte seinen Fähigkeiten entsprechend gefördert werden und Chancen auf Bildungsbeteiligung unabhängig von seiner sozialen und kulturellen Herkunft erhalten.

Ziel der Förderrichtlinie "Sprachliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft" ist es, die sprachliche Bildung der in Deutschland lebenden Menschen zu sichern und zu verbessern, Instrumente für die Unterstützung von Lernenden zu entwickeln und in ihren Wirkungen zu erforschen. Ausgehend von den Ressourcen und Voraussetzungen der Lernenden soll eine durchgängige sprachliche Bildung dazu beitragen, dass jede und jeder Einzelne individuelle Potenziale entfalten kann. Besonders wichtig sind dabei die Schnittstellen zwischen den Bildungseinrichtungen, den Teilsystemen des Bildungswesens und zwischen den Bildungsetappen. Die geförderten Projekte untersuchen unterschiedliche Lernorte und Lerngelegenheiten der formalen, non-formalen oder informellen Bildung in ihrem Zusammenspiel und die zugehörigen Übergänge und Kooperationen. Sie sollen so dazu beitragen, die vorhandenen Potenziale der unterschiedlichen Lernmöglichkeiten bestmöglich zu nutzen.

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Sprachliche Bildung in der Einwanderungsgesellschaft

Metavorhaben des Forschungsschwerpunkts

Das Metavorhaben zur "Sprachlichen Bildung in der Einwanderungsgesellschaft" wird geleitet von Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Universität zu Köln, Humanwissenschaftliche Fakultät - Interkulturelle Bildungsforschung.

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Hans-Joachim Roth
Telefon: +49 (0)221-470-4620
Email: hans-joachim.roth@mercator.uni-koeln.de